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Helgoland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Helgolandist eine Nordseeinsel in der Deutschen Bucht. Die ursprünglich größere Insel zerbrach 1721; seitdem existiert die als Düne bezeichnete Nebeninsel.

Gemessen von der Ostküste der Hauptinsel zur Westküste Schleswig-Holsteins bei Sankt Peter-Ording ist Helgoland 48,5 km[3] vom Festland entfernt. Zur Einwohnerzahl gibt es unterschiedliche Angaben: Das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein nennt 1246 (31. Dezember 2017, Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011);[4] laut Gemeindeverwaltung waren es zum gleichen Datum 1469.[5]

Die Inselgruppe Helgoland und Düne gehört seit 1890 zum deutschen Staatsgebiet und ist noch als amtsfreie Gemeinde Helgoland in den Kreis Pinneberg (Schleswig-Holstein) integriert. Für beide Inseln gelten Sonderregelungen: Die Gemeinde ist zwar Teil des deutschen Wirtschaftsgebiets, zählt aber weder zum Zollgebiet der Europäischen Union,[6] noch werden deutsche Verbrauchsteuern erhoben.[7]

 

                                                                                                                                                                      (Quelle: Wikipedia)

 

 

 

 

Die Trottellumme  ist eine von zwei Vogelarten in der Gattung der Lummen ) innerhalb der Familie der Alkenvögel

Sie hält sich nur zur Fortpflanzungszeit an Land auf. Die Art ist zirkumpolar vertreten und brütet in der borealen und subarktischen Region. Unter den rezenten Alkenvögeln ist sie die größte Art.[1] Ihren Namen hat die Trottellumme aufgrund ihres „trottelmäßig“ anmutenden Ganges, da sie im Gegensatz zum Tordalk nicht auf den Zehen, sondern auf ihren Fußwurzeln läuft.[2] Eine etymologische Erklärung leitet den Namen von der französischen Bezeichnung „Guillemot de Troïl“ ab, was zunächst mit Troïl-Lumme übersetzt wurde, woraus sich der Name Trottellumme entwickelte.[3]

 

Große Kolonien finden sich vor allem da, wo kalte und warme Meeresströmungen zusammentreffen. Ihre Brutplätze sind steile Felsklippen mit schmalen Felsbändern oder kleinen Vorsprüngen. Die Anzahl der Unterarten ist strittig. Es werden mindestens fünf, von einigen Autoren aber auch sieben Unterarten unterschieden.

Der einzige mitteleuropäische Brutstandort befindet sich auf Helgoland, wo zu Beginn des 21. Jahrhunderts 2.600 Brutpaare brüteten.[4] Anfang Februar 2019 gab es ein Massensterben mit mehreren Zehntausenden toten Vögeln, dabei wurden mehrere Tausend Trottellummen an der Nordseeküste von den Niederlanden angeschwemmt.[5]

Das größte Raubtier Deutschlands: Kegelrobben auf Helgoland

In Deutschland hat die Kegelrobbe einen besonderen Status: Sie ist Deutschlands größtes Raubtier. Nach einem Besuch auf Helgoland dürfen Sie mit Fug und Recht behaupten, es gar aus der Nähe begutachtet zu haben. Die Kegelrobbe gehört zur Familie der Hundsrobben. Verbreitet ist das Säugetier von Norwegen bis zur Ostküste Amerikas. Dabei hält es sich gerne in Küstennähe auf, ist allerdings auch fähig, weite Strecken zu schwimmen. Kegelrobben werden an Land bis zu 20 km/h schnell, im Wasser können sie sogar auf bis zu 40 km/h beschleunigen. Ihren Nahmen erhielt die Kegelrobbe aufgrund ihrer Zähne. Die sind kegelförmig und äußerst spitz. Ihr Nahrungsspektrum deckt nahezu alle Fischarten ab. Pro Tag fängt ein Tier eine Menge von fünf bis zehn Kilogramm Fisch. Bei der Jagd helfen ihnen die Vibrissen. Mit diesen Barthaaren finden sie sich unter Wasser besser zurecht als mit ihren Augen. Ihre Lebenserwartung beträgt durchschnittlich 35 Jahre.

Düne ist die einzige Nebeninsel der deutschen Nordseeinsel Helgoland. Sie gehört mit der Hauptinsel zur Gemeinde Helgoland und damit zum schleswig-holsteinischen Kreis Pinneberg, dessen Hauptteil knapp 140 km südöstlich auf dem Festland nordwestlich von Hamburg liegt.

Die flache Sandinsel, auch Strandinsel, die im 20. Jahrhundert in Teilen künstlich vergrößert wurde, ist Zufluchtsort unter anderem von Meeresvögeln, Kegelrobben und Seehunden. Sie dient mit ihren Stränden als Badeinsel. Zudem befinden sich hier der Flugplatz Helgoland-Düne, der Dünenhafen, Unterkünfte, der Leuchtturm Helgoland Düne und die DGPS-Station Helgoland.

 

Beim Helgoländer Börteboot (auf Helgoland auch Rudder) handelt es sich um ein circa zehn Meter langes und drei Meter breites Boot aus massivem Eichenholz mit einem Tiefgang von circa einem Meter. Das Börteboot ist circa acht Tonnen schwer. Es wird zum Personentransport im Sommer („Ausbooten“) zwischen den auf der Helgoländer Reede ankernden Seebäderschiffen und der Landungsbrücke eingesetzt.

Während der Sommersaison dürfen die Seebäderschiffe (inzwischen mit Ausnahme der auf der Cuxhaven-Route verkehrenden Helgoland) nicht im Hafen von Helgoland anlegen. In der Wintersaison dagegen darf das durch die Reederei Cassen Eils betriebene Fährschiff aus Cuxhaven, das dann die einzige regelmäßige Schiffsverbindung zum Festland darstellt, im Südhafen anlegen. Ganzjährig darf zudem der Katamaran Halunder Jet, der über keine Helgoland-Pforte verfügt, über die Passagiere zwischen Bäderschiff und Börteboot umsteigen, im Hafen festmachen. Bestrebungen, die Börte-Pflicht für Seebäderschiffe abzuschaffen, konnten bisher durch die Helgoländer abgewiesen werden, da diese in der Börte eine wichtige Einnahmequelle sehen.[1]

Im Börteboot finden 40–50 Passagiere während der kurzen Fahrt vom Seebäderschiff zur Insel Platz. Des Weiteren werden die Boote auch noch zum Fischen und Hochseeangeln eingesetzt.

Die Bauweise der Börteboote ist für Holzboote eine Besonderheit – während die oberen Plankengänge (meist die vier oberen, vom Süllrand nach unten gezählt) in Klinkerbauweise erstellt sind, ist das darunter befindliche Unterwasserschiff in Kraweelbeplankung gebaut. Börteboote haben einen innenliegenden Dieselmotor und sind relativ stark motorisiert – sie erreichen leicht Rumpfgeschwindigkeit, was im Betrieb gut beobachtet werden kann.

Der Typ des Börtebootes wurden ab 1952, dem Jahr der Wiederbesiedlung Helgolands nach dem Zweiten Weltkrieg, gebaut; die derzeit im Einsatz befindlichen Boote vorwiegend in den 1960er und 1970er Jahren.[2][3] Viele der Fahrzeuge wurden von der Hatecke-Werft in Freiburg/Elbe gefertigt.[4] In den Wintermonaten führt die Werft Ausbesserungsarbeiten an den Booten durch.[3]

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© Norbert Jöris